Lake Run 2014 - Bericht

Das kurze Fazit  vorab: 15 km (oder für mich 2:48 h) purer Spaß mit tollen Hindernissen, tollen Läufern und viel Schlamm.

Die Details:

 

Unsere Anreise begannen wir um 10 Uhr. Mit drei Leuten machen wir uns auf den Weg. Damit waren wir noch vor 12:00 Uhr vor Ort. Unsere Planung sah reichlich Zeit vor, um die Startunterlagen abzuholen und sich mit allem vertraut zu machen. Da alles gut organisiert war und es keine langen Wege gab, waren wir schnell fertig. Parkplatz, Startnummernausgabe und der Start- und Ziel-Bereich liegen nahe beieinander. Das hat uns allen gut gefallen.

Vor dem Start gab es dann für uns Männer eine kleine Überraschung: Die Warteschlange vor dem Männer-WC war länger als vor dem Frauen-WC. Das lag vermutlich nicht am geringen Frauenanteil im Teilnehmerfeld. Die vorhandenen Kapazitäten wurden einfach nicht genutzt.

 Die Aufteilung des 15 km Startblocks auf drei kleinere Startblöcke war eine richtige Entscheidung. Den Start und die ersten beiden Hindernisse, die nach kurzer Laufstrecke zu überwinden sind, konnten wir ohne Staus bewältigen. Schon an diesen ersten Hindernissen bemerkt man das Miteinander unter den Läufern. Man hilft und bekommt Hilfe an den Hindernissen. 

Danach geht es runter vom BOS-Trainingsgelände und hinein in die umliegenden Felder. Die Strecke Richtung Möhnesee ist anspruchsvoll und wird durch ein paar Hindernisse aufgelockert. Sie führt uns zu einem Uferstreifen des Möhnesees. Das Wasser, welches wirdurchlaufen, reicht mir bis über die Hüfte und ist sehr erfrischend. Nach diesem kleinen Badeausflug geht es zurück zum BOS-Trainingszentrum. Dabei müssen die Hindernisse in umgekehrter Reihenfolge und Richtung überquert werden. Jetzt kommt so langsam die Erkenntnis, warum an der Wasserrutsche ein Seil hing. Gut - wird die Wasserrutsche halt von der Pool-Seite bezwungen. Gerade in solchen Momenten im Wasser nehmen die Läufer das Ganze mit viel Humor. Man ist nass bis auf die Knochen die ersten Teilnehmer zeigen schon Anzeichen von Erschöpfung, aber man bleibt immer ein großes Team. 

Nach der weiteren Laufstrecke bis zum Trainingszentrum erwartet uns die geballte Sammlung der Hindernisse. Auf den beiden Runden über das Trainingsgelände gibt es kaum noch längere Laufabschnitte. Die Hindernisse kommen Schlag auf Schlag und man wird noch einmal komplett gefordert. Kletterwände, Wasser, Schlamm, Steilhänge und Reifen - alles ist dabei. Die Ziellinie überquert man danach dreckig und fertig, aber glücklich.

Für mich ein Lauf mit klarer Wiederholungsgefahr. Und beim nächsten mal vielleicht so gar mit einer noch größeren Truppe. 

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